„Dankt Gott in jeder Lebenslage! Das will Gott von euch als Menschen, die mit Jesus Christus verbunden sind.“
1. Thessalonicher 5, 18

„Und noch etwas, Geschwister: Richtet eure Gedanken ganz auf die Dinge, die wahr und achtenswert, gerecht, rein und unanstößig sind und allgemeine Zustimmung verdienen; beschäftigt euch mit dem, was vorbildlich ist und zu Recht gelobt wird.“
Philipper 4, 8

Dankbarkeit ist schon irgendwie ein heikles Thema... gerade für uns hier im stinkreichen Westen, im Erste Welt Land. Ich meine, wir alle sind uns dessen bewusst, dass wir allen Grund dazu haben dankbar zu sein... einfach weil wir so viel Überfluss und Luxus haben. Deshalb will ich den internationalen Vergleich erst gar nicht anstellen.
Und trotzdem ist Dankbarkeit oft so schwierig umzusetzen, leider auch für uns Christen!

Wir haben alles, was wir brauchen!
Haben wir alles, was wir brauchen?

Wir verdienen im Schnitt über 2700 € im Monat, und trotzdem haben wir am Ende des Geldes noch so viel Monat übrig. Fast 10% der Deutschen sind mit durchschnittlich einem Jahresgehalt überschuldet und nicht in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Wir haben jeden Tag zu essen, viel mehr als wir brauchen, sodass mehr als die Hälfte (52% im Jahr 2013) der Deutschen unter Übergewicht leidet.

Wir haben eines der besten Gesundheitssysteme der Welt, und trotzdem sterben 39% der Deutschen aufgrund von Krankheiten des Kreislaufsystems und 26% aufgrund von Krebs.

Wir haben so viel Freizeit wie nie zuvor in der Menschheitsgeschichte, und trotzdem klagen wir regelmäßig über Zeitmangel.

Dankbarkeit scheint irgendwie relativ zu sein. Jede Situation kann aus unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet zu Dankbarkeit oder zu einem Wunsch (oder gar einer Forderung) nach Mehr führen.
Bin ich dankbar für mein Einkommen, das ich habe?
Oder beklage ich mich, dass ich eigentlich 25% mehr benötige?

Der Faktor, der über Dank und Undank entscheidet, bin ich selber bzw. meine Haltung. Wenn ich eine positive und dankbare Grundhaltung habe, dann lebe ich Dankbarkeit!
Deshalb proklamiert Paulus, dass wir uns auf das Positive fokussieren sollen, auf das, was uns weiterbringt, was uns gut tut.

Aber Dankbarkeit will gelernt sein! Positives Denken will gelernt sein, und damit meine ich nicht den verkrampften Versuch aus jeder Situation etwas Positives zu sehen, sondern den bewussten Blick auf das, was unser Leben tatsächlich bereichert.

Hier eine kleine Übung dazu, die bei konsequenter Umsetzung dein Leben revolutionieren könnte. Die Dankbarkeitschallenge: Schreibe jeden Tag ein (Anfänger) oder drei (Fortgeschrittene) Dinge auf, für die du heute dankbar bist! Notiere es auf einem Zettel. Wirf den Zettel in ein großes Einmachglas und fülle so langsam ein großes Repertoire an positiven Elementen deines Lebens auf. Du kannst deinen Dank anschließend direkt an Gott richten.
Tu das jeden Tag, mach es zu einer Morgen- oder Abendroutine. Es ist so einfach und so effektiv!

Ich wünsche dir Gottes Segen!

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