„Alle Jah-re wieder, kommt da-as Christuskind..!“
Ach ja? Das Christuskind? Ist es nicht vielmehr der alljährliche Versuch sich Liebe zu backen, Geborgenheit zu kochen oder Frieden zu dekorieren? Der Versuch das kleine, niedliche Christkind auf den Schoß zu setzen und ihm die Welt zu erklären, die voller Kompromisse ist, wo es kein Schwarz-Weiß gibt, sondern tausende Grauschattierungen, wo die Fünfe auch mal grade sein kann? Mit einem König der Könige kann man heute eher weniger anfangen, steif und altmodisch erscheint Er. Er, zweitausend Jahre alt eben...

Stern

Aber ich kenne keinen 2000jährigen, der so voller Leben ist, bei keinem ist das schwarz-weiß so bunt wie bei Ihm, und wenn Er die fünf Mal grade-sein lässt, dann gewaltig! Indem Er mit fünf Broten und zwei Fischen Tausende sättigt! Wenn Er vergibt, dann nicht siebenmal siebenundsiebzig, nein, für sieben Milliarden von uns reicht seine Gnade, Liebe und Licht! Jesus!

Ich fand meine Weihnachtsgeschichte bei Johannes, in seinem Licht versus Finsternis Brief!
1. Joh.1,1-14
„ Und dies ist die Botschaft, die wir von ihm gehört haben und euch verkündigen: dass Gott Licht ist und gar keine Finsternis in ihm ist. Was von Anfang war, was wir gehört, was wir mit unseren Augen gesehen, was wir angeschaut und unsere Hände betastet haben (…), das ewige Leben, das bei dem Vater war und uns offenbart worden ist, (...) voller Gnade und Wahrheit!“

1.Joh.4;9,10 „Darin ist die Liebe Gottes zu uns geoffenbart worden, daß Gott seinen eingeborenen Sohn in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn leben sollen. Darin besteht die Liebe — nicht daß wir Gott geliebt haben, sondern daß er uns geliebt hat und seinen Sohn gesandt hat als Sühnopfer für unsere Sünden.“ (Elberfelder)

Dieses Bild vom Licht das alles Dunkle erhellt, aus der Ewigkeit in die Ewigkeit scheint, finde ich immer wieder faszinierend. Wie ein Sonnenstrahl durch die schweren Regenwolken, kraftvoll und warm, der die vom Regen gebeugten Blüten aufrichtet und jeden Tropfen auf ihnen zum Edelstein erhebt.
Und so können auch wir nur leuchten, weil Sein Licht in uns leuchtet, Wärme geben, solange wir Kraft von Ihm empfangen, lieben, solange Seine Liebe uns trägt!

„Und dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei!“ sagt Johannes in 1.Joh.1.4!

Weihnachten ist ein Fest der Freude!

Mein Weihnachtsfest wird mit viel fröhlicher, schöner Musik, mit herrlichen Liedern gefeiert!

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Klassische Musik?
Unbedingt! Seit Jahrhunderten bewegt der kommende Messias die Herzen der Dichter und Komponisten, seit jeher wird sein Name verherrlicht und gepriesen, wird Ihm zu Ehre gesungen und gespielt, seine Majestät angebetet! und, och, nö, „Last Christmas“ taucht in meiner Playlist nicht auf...

Tannenbaum?
Klar! Weil er wie eine weiße Stoffserviette zum Fest dazu gehört - nicht zum Götzen aufgequollen, eigentlich entbehrlich, aber vervollständigt mein Festbesteck. Und (nicht nur die Kinder-)Herzen höherschlagen lässt! Weil der immergrüne Baum mich gerade im Winter fasziniert und an die nie endende Lebenskraft des Sohnes Gottes erinnert.

Festessen?
Aber selbstverständlich! Weil die Tischgemeinschaft Jesus wichtig war, es Freude macht den Tisch zu decken und mich an den Tisch der Gnade Gottes erinnert, jeden Tag reichlich gedeckt!

Geschenke?
Sicher doch! Weil Geben selig ist, Freude macht und ich reich beschenkt werde!

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Kerzenschein?
Freilich! Weil das Kerzenlicht sich herrlich in den Fenstern spiegelt, jedes Wohnzimmer in einen Festsaal voller Schattenspiele verwandelt und mich an das flackernde Licht der Öllampe in jener Nacht erinnert. Kein Kronleuchter im Königspalast blendete ihn, den neugeborenen Messias. Es gibt sicher schönere und prachtvollere Weihnachtsgeschichten, aber diese zeigt den wunderbaren Plan Gottes mit mir, von den Propheten vorhergesagt und in Jesus erfüllt!

In Ihm kam die Liebe Gottes in diese Welt, in Ihm können wir sehen wie Gott ist, wer Gott ist, wie herrlich Er ist! Voller Dank und Sehnsucht ist mein Weihnachtsfest. Und dennoch in erster Linie ein Fest der Liebe! Gottes Liebe! Und das nicht, weil ich so liebenswert bin - weil ich ein Werk seiner Hände bin und deshalb wertvoll für Ihn. Weil Er einen Plan mit mir hat, und weil Er sich dazu entschieden hat mich zu lieben und seinen Sohn sandte.

Einmal. Für uns alle. Für immer!

„Freu - e dich We - lt, dein Kö - nig naht, macht I - hm die To - ore bre - eit!“

Wenn Du dieses Jahr den wahren Sinn des Weihnachtsfestes suchst, dann komm doch zu uns in die GNG.

An Heiligabend um 16 Uhr findet unser Weihnachtsmusical statt!

Und am 1. Weihnachtsfeiertag feiern wir den Weihnachtsgottesdienst um 11 Uhr in der GuteNachrichtGemeinde!

Alle Termine findest Du auch in unserem Kalender.

In dem Sinne, fröhliche Weihnachten!

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