„Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde!“(Bibel; Mose 1,1) Für uns Christen etwas selbstverständliches. Doch für viele andere Menschen reine Fiktion und fern jeder Wissenschaft. Muss man als Christ also sein Gehirn ausschalten? Darf man nicht zu tief forschen, um Gott bloß nicht zu widerlegen? Zu den Vorwürfen der katholischen Kirche gegen die Forschungen von Galileo Galilei erwiderte er einmal: “Ich fühle mich nicht zu dem Glauben verpflichtet, dass derselbe Gott, der uns mit Sinnen, Vernunft und Verstand ausgestattet hat, von uns verlangt, dieselben nicht zu benutzen.“

Deswegen ganz neutral: Ist es vielleicht doch möglich, dass wir aus dem nichts im Laufe von Milliarden von Jahren entstanden sind?

Wie wir wissen besteht das Leben auf dieser Erde auch 3 Grundelementen. Zum einen ist es die Materie aus der wir bestehen, des Weiteren die Energie die uns Antreibt und zuletzt die Information, die die Vorgänge des Lebens definiert. Materie und Energie kann man mittlerweile mithilfe der Physik ganz gut erklären. Doch was ist eigentlich Information? Diese Frage ist nicht so einfach zu beantworten. Der Begriff Information wird in vielen verschiedenen Wissenschaften verwendet und hat dennoch keine einheitliche Definition. Bis jetzt ist es noch niemandem gelungen eine geistes-, ingenieur- und naturwissenschaftsumfassende Aussage darüber zu treffen was Information ist.

Und doch gehört sie zu den Grundelementen des Lebens. Der Duden für Informationswissenschaften formuliert es so: „Energie, Materie und Information stellen die drei wichtigsten Grundbegriffe der Natur- und Ingenieurwissenschaften dar. Für die Informatik, die sich als die Wissenschaft von der systematischen Verarbeitung von Information versteht, ist der Begriff Information von zentraler Bedeutung; trotzdem ist er bisher kaum präzisiert worden.“(Duden Fachrichtung Informationswissenschaft, 2013)

Dennoch kann man einige grundlegende Aussagen über Information treffen(Wikipedia; 2016):

• Information benötigt keinen fixierten Träger. Nicht das Informationsmedium ist die Information, sondern das, was das Medium 'transportiert’.
• Sie ist „dialogisch“, also sender- und nutzerbezogen – und damit kommunikationsabhängig: Ohne funktionierenden Kommunikationskanal erreicht die vom Sender abgeschickte Information den Empfänger nicht.
• Sie entsteht durch Übertragung von Materie (mikroskopisch und makroskopisch), von Energie oder von Impulsen. Den Menschen erreicht sie über die Sinnesorgane sowie im chemisch biologischen Sinne über Rezeptoren und Nerven.
Wir sehen hier, dass die Information zwar weder Materie noch Energie ist, sie aber doch Materie oder Energie als „Datenträger“ braucht um sie an einen Empfänger weiterzugeben.

Durch das Sender-Empfänger-Modell welches das Urmodell der Informationsübertragung ist, sehen wir, dass für jede Übertragung von Informationen einige elementare Voraussetzungen gegeben sein müssen(Gitt, Werner; 2015):

• Zur Speicherung von Information sind materielle Träger notwendig.
• Es gibt einen Code mit dem die Information codiert ist.
• Es gibt einen Sender und einen oder mehrere Empfänger.
• Information ist niemals eine Zufallsgröße.
• Jede Information bedarf einer geistigen Quelle.
• Hinter Information steht immer eine Absicht.

Jetzt wissen wir eine Menge über Information. Hier noch mal an einem Beispiel verdeutlicht. Dieser Blog (diese Information) ist mithilfe der codierten Sprache durch den Willen des Autors über die elektrischen Impulse der Internetleitung und einer Übersetzung in einen Binärcode gerade von deinem Computer als Internetseite darstellend rückübersetzt worden. Zufall? Keineswegs! Es war die volle Absicht des Autors.

Wir wollen dies Wissen zurück auf die Frage am Anfang übertragen, eine der Urfragen der Menschen und die Sicht der Bibel dazu hören. Sie meinen, dass Wissenschaft und Bibel nicht in Einklang zu bringen sind, ja sich sogar widersprechen? Die ZEIT schreibt „Wer meint, dass Naturwissenschaftler nicht religiös sein können, hängt dem mechanistischen Weltbild des 19. Jahrhunderts an. Damals schien es, als ließe sich die Welt durch die Bewegung und Kollision kleinster Partikel erklären. Eine Illusion, wie man heute weiß…“(ZEIT-Wissen; Nr.:6/2011). Im Gegenteil sogar. Wenn ein Wissenschaftler sich der Existenz Gottes nicht verschließt, so erkennt er in der Genialität der Schöpfung den Schöpfer selbst. Schon Albert Einstein sagte: „Naturwissenschaft ohne Religion ist lahm, Religion ohne Naturwissenschaft ist blind."

Erde aus dem All

„Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.“(Bibel; Joh1,1) heißt es in der Bibel. “Wort“! λόγος (sprich lógos) im griechischem. Ein weiter Begriff der auf unterschiedlichste Weise ausgelegt wurde. Blechschmidt setzt folgenden Untertitel unter seinem Buch über die Gestaltungsvorgänge in der menschlichen Embryonalentwicklung (Blechschmidt, E.; 1982): „Am Anfang war die Information!“

Baby

Die Entstehung der Erde, die Entstehung eines jeden einzelnen Geschöpfs auf dieser Erde, die Frage nach dem „Woher?“ und dem „Wohin?“ hat die Menschen zu einer Theorie geführt, in der ein Grundsatz lautet, dass es keinen genialen Erschaffer des ganzen Universums gibt. Doch ist diese Theorie überhaupt glaubhaft?

Fakt ist: Die Theorie zur Entstehung der Erde durch den Urknall und die Entstehung allen Lebens durch Evolution ist keinesfalls bewiesen. Auch ist sie nicht standfest. Vielmehr gibt es sehr viele offene Fragen bei dieser Theorie. Eine wissenschaftliche Theorie besteht immer aus gewissen Basissätzen, die nicht unbedingt wahr sein müssen, sondern aufgrund der Betrachtungsweise angenommen werden müssen. Diese Basissätze sind jederzeit infrage zu stellen und ggf. zu verwerfen. Je mehr eine Theorie sich selbst gegen Kritik schützt, desto unglaubwürdiger ist sie. Wenn sie jedoch allen Angriffen widersteht, etabliert sie sich und gilt als wahr. Doch ist das bei der sogenannten Evolutionstheorie der Fall?

Wie wir am Anfang schon festgestellt haben, ist Information mehr als nur Materie und Energie. Das Dieses Faktum führt alle Evolutionskonzepte in die Enge, wie es B.-O. Küppers eingesteht(Küppers; 1987): »Eine Theorie der Entstehung des Lebens muss daher zwangsläufig eine Theorie der Entstehung semantischer Information umfassen. Und genau hier liegt die grundlegende Schwierigkeit, mit der jede naturwissenschaftliche Theorie der Lebensentstehung konfrontiert wird. Die empirischen Grundlagenwissenschaften in ihrer traditionellen Form schließen Phänomene der Semantik aus ihrem intendierten Anwendungsbereich aus … Die zentrale Frage im Hinblick auf das Problem der Lebensentstehung ist also die, inwieweit sich der Begriff der semantischen Information überhaupt objektivieren lässt und zum Gegenstand einer mechanistisch orientierten Naturwissenschaft, wie sie die Molekularbiologie darstellt, machen lässt.«

Fassen wir zusammen:

1. Es gibt keine Information ohne Code.
2. Es gibt keine Information ohne Sender.
3. Es gibt keine Information ohne geistige Quelle.
4. Es gibt keine Information ohne Willen.
5. Es gibt keine Information ohne hierarchische Ebenen (Statistik, Syntax, Semantik, Pragmatik, Apobetik).
6. Es gibt keine Information durch Zufall.

Die Suche nach einer Information die sich selbst erstellt ist vergleichbar mit der Suche nach einem Perpetuum-Mobile in der Energietechnik. Ein Perpetuum-Mobile ist eine Maschine, die ohne Zufuhr von Energie selbst Energie aus dem nichts erzeugt und somit immer weiter und weiter läuft. Niemandem ist es gelungen eine solche Maschine jemals zu entwickeln, denn sie verstößt gegen den Energieerhaltungssatz, nach dem die Energie in einem geschlossenem System immer gleich ist und Energie nicht einfach neu entstehen kann, sondern die Energie wird immer weitergegeben und umgewandelt.

Das Gleiche gilt auch bei der Information. Niemals kann ohne einen vorher definierten Code und ohne einen Sender Information entstehen.

Wir können heute Informationen aufnehmen und verarbeiten. Wir haben die Sprache, wir haben die Sinne, wir haben ein hochkomplexes Gehirn welches Eindrücke und Einwirkungen verarbeiten kann. Aber was wäre, wenn wir das alles nicht haben würden. Wir hätten keine Möglichkeit die hochkomplexen Formen des Lebens zu bilden. Niemals könnte durch Zufall der Mensch als Mann und Frau sein, mit dem Erbmaterial in uns welches die Entstehung eines neuen Menschen durch Austausch der Information aktiviert und jeden Stoff der zum Überleben notwendig ist an der richtigen Stelle produziert oder aufnimmt. Die Wissenschaft, die Gott von vornerein ausschließt und somit eine eingeschränkte Sichtweise hat kann zu keinem Ergebnis kommen, doch der Wissenschaftler, der die Existenz einer höheren Macht, die immer war und immer sein wird anerkennt, der erkennt Gott in der Schöpfung und gibt ihm die Ehre dafür.