...schafft es die Musical Besatzung die Gäste zu überraschen und die Weihnachtsgeschichte aus einer anderen Perspektive zu erzählen. Dieses Jahr waren es ausgerechnet die Tiere, die den Menschen im Saal eine wichtige Botschaft mitgebracht haben. Nach langen Proben und Üben scharten sie schon mit den Hufen, um endlich loszulegen. Und sie hatten es wieder mal faustdick hinter den Ohren und haben alles gegeben. Auch akustisch war es für die GNG diesmal eine Premiere, weil das Musical zum ersten Mal von einer Live-Band begleitet wurde.

Und während die lammfrommen Schäfchen mit einfachen Namen und Herkunft, wie Lecki und Mecki, mutige Dialoge führen und dabei ins Fettnäpfchen treten, werden auf dem Viehmarkt ganz andere Kämpfe ausgetragen. Denn ausgerechnet der unauffällige Esel bekommt den wichtigen Job und bringt damit den selbstsicheren Ochsen zum schäumen. Der Star fühlt sich gekränkt, lässt seine Muskeln spielen und zeigt zu gerne der Welt seine Hufen.

Doch die Weihnachtsnacht stellt die Gesetze auf den Kopf und macht das Kleine groß und das Große klein. Der Schwache fühlt sich auf einmal stark und der Stolze wird gebrochen um auf anderen Werten zu bauen.
Und die Krippe in einem Stall in Bethlehem wird zum Mittelpunkt der Welt. Denn in dieser Nacht bekommen Maria und Josef ein Baby und sein Name ist Jesus. Es ist kein gewöhnliches Kind, sondern ein Friedensfürst und Sohn Gottes. Sie legen das Kind in die Krippe, weil sie keinen anderen Platz gefunden haben. Es ist eine Nacht, wo die Liebe Gottes nicht nur Einzug in den Stall von Bethlehem hält, sondern auch den Frieden in die aufgebrachten Herzen bringt. Und das funktioniert nur deshalb, weil das Kind in der Krippe der Mittelpunkt des ganzen Geschehens ist.

Ob die Menschen da draußen es verstanden haben?

Vielen Dank an alle, die auch dieses Jahr den heiligen Abend zum unvergesslichen Tag gemacht haben.

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